Datenschutz — s3mail
Zuletzt gegen den Code geprüft: 28.08.2026.
s3mail erhebt nichts, schickt uns nichts und hat keine eigenen Server. Diese Seite ist kurz, weil es wenig zu sagen gibt — und das Wenige soll überprüfbar sein statt beruhigend.
Wohin Ihre Post geht
In einen S3-Bucket in Ihrem eigenen AWS-Konto, dorthin geschrieben von Amazon SES. Das Schreibtisch-Programm und die iOS-App lesen ihn direkt, mit einem Zugangsschlüssel, den Sie angelegt haben. Nichts läuft über einen Rechner des Autors.
Das ist keine Absichtserklärung, sondern das, was das Programm kann. Es kennt keine andere Adresse als die von AWS, und Sie können das nachsehen: der Quelltext ist offen.
Was die Programme speichern
Auf dem Schreibtisch: die Konfiguration in ~/.config/s3mail unter Linux, ~/Library/Application Support/s3mail unter macOS, %AppData%\s3mail unter Windows — und einen Zwischenspeicher der Mailtexte, verschlüsselt auf dem Weg auf die Platte, weil ein Benutzerverzeichnis in Sicherungen und abgeglichenen Ordnern mitreist. AWS-Schlüssel landen als benanntes Profil in ~/.aws/credentials, dort, wo jedes andere AWS-Werkzeug sie erwartet.
Auf dem Telefon: die Kennung des Postfachs — Bucket und Prefix — in den Einstellungen der App, und den Zugangsschlüssel im Schlüsselbund, markiert als WhenUnlockedThisDeviceOnly — er wandert also nicht in eine Sicherung und erreicht kein zweites Gerät. Ein Zwischenspeicher für Index und Mailtexte liegt im Sandkasten der App.
Beides liegt auf Ihren Geräten. Nichts davon wird irgendwohin geschickt.
Benachrichtigungen
Wenn Sie sie einschalten, übergibt das Telefon dem Push-Dienst von Apple eine Gerätekennung, und diese Kennung geht an Amazon SNS in Ihrem eigenen AWS-Konto. Trifft Post ein, schickt SNS eine Benachrichtigung, die genau das sagt: es ist etwas angekommen. Kein Absender, kein Betreff, kein Inhalt — mit Absicht, denn eine Push-Nachricht läuft über Apples Server, und der ganze Sinn dieser Anordnung ist, dass Ihre Post das nicht tut.
Entfernte Bilder in Mail
Bleiben blockiert, bis Sie sie anfordern. Ein Mailprogramm, das sie lädt, gibt jedem Absender eine Lesebestätigung: allein die Anfrage bestätigt, dass die Adresse gelesen wird, ungefähr wann und ungefähr von wo. Sie können sie je Nachricht laden; die Entscheidung wird für die nächste nicht gemerkt.
Keine Auswertung
Kein Tracking, keine Telemetrie, keine Absturzberichte, keine Werbekennungen, keine Fremdbibliotheken irgendwelcher Art. Die App spricht mit AWS und mit Apples Push-Dienst, und mit sonst nichts.
Ihre Rechte
Es liegen hier keine Daten von Ihnen in fremder Hand, also gibt es bei uns nichts zu erfragen, zu berichtigen oder zu löschen. Was in Ihrem AWS-Konto liegt, regelt Ihr Vertrag mit AWS; was auf Ihren Geräten liegt, steuern Sie selbst.
Kontakt
Kai Ole Hartwig — mail@ole-hartwig.eu